Am Fliegenbusch
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Rüttenscheider Stern
Rüttenscheider Strasse 93
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Operatives Spektrum

Wir füh­ren Ope­ra­tio­nen sowohl ambu­lant in der HNO Fach­kli­nik Ruhr als auch sta­tio­när in unse­rer Beleg­ab­tei­lung des Alfried-Krupp-Kran­ken­hau­ses in Essen Stee­le durch.

Wir betreu­en unse­re Pati­en­ten von der Dia­gno­se­stel­lung, prä­ope­ra­ti­ven Bera­tung, Durch­füh­rung der Ope­ra­ti­on und der post­ope­ra­ti­ve Behand­lung aus einer Hand.

Unse­re Pati­en­ten schät­zen die kur­ze sta­tio­nä­re Ver­weil­dau­er, die Mög­lich­keit der ambu­lan­ten Ope­ra­ti­on, Ver­zicht auf das Ein­set­zen von Nasen­tam­po­na­den, gewe­be­scho­nen­de endo­sko­pi­sche Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren und gerin­ge Schmer­zen nach den Operationen.

 

Operatives Spektrum
Nasenoperationen
  • Begra­di­gung der Nasen­schei­de­wand (Sep­t­um­chir­ur­gie)
  • Behand­lung der Nasen­mu­scheln mit Radiofrequenz
  • Funk­tio­nel­le und ästhe­ti­sche Nasen­ope­ra­ti­on (Sep­tor­hi­no­plas­tik)
Ästhetische Gesichtschirurgie
  • Ohr­mu­schel­kor­rek­tur
  • ästhe­ti­sche Kor­rek­tur der Nase
  • Lid­chir­ur­gie
  • Botox
  • Hyal­in­fil­ler
  • Ent­fer­nung von Haut­tu­mo­ren und Defekt­de­ckung mit­tels Lappenplastik
Schnarchoperationen
  • Gau­men­se­gel­straf­fung (UVPP mit und ohne Gaumenmandelentfernung)
  • Radio­fre­quenz­be­hand­lung des Zun­gen­grunds und des Weichgaumens
  • Nasen­mu­schel­ver­klei­ne­rung
  • Begra­di­gung der Nasenscheidewand

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Ohroperationen
  • Wei­tung der Ohr­trom­pe­te (Tuben­di­la­ta­ti­on)
  • Trom­mel­fell­re­kon­struk­ti­on
  • Mit­tel­ohr­ope­ra­tio­nen
Mandelentfernung (Tonsillektomie)

Tre­ten ca. 4 – 5 Mal pro Jahr Man­del­ent­zün­dun­gen auf, die mit einem Anti­bio­ti­kum behan­delt wer­den müs­sen oder besteht der Ver­dacht auf eine chro­ni­sche Ent­zün­dung mit Streu­ung in den Kör­per, wird eine ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung der Gau­men­man­deln empfohlen.

Eine Man­del­ent­fer­nung (Ton­sil­lek­to­mie) wird sta­tio­när und in Voll­nar­ko­se durch­ge­führt. Durch den geöff­ne­ten Mund wer­den die Gau­men­man­deln vor­sich­tig her­aus­ge­löst und entfernt.

Bei der Ent­fer­nung der Gau­men­man­del kann auf Wunsch das sehr scho­nen­de  Cob­la­ti­ons­ver­fah­ren ein­ge­setzt werden.

Gaumenmandelverkleinerung (Tonsillotomie)

Sind die Gau­men­man­del stark ver­grö­ßert, so dass sie die Atem­we­ge behin­dern, wird eine Ver­klei­ne­rung der Gau­men­man­del mit­tels Radio­fre­quenz­the­ra­pie durch­ge­führt. Dabei behal­ten die Gau­men­man­deln ihre wich­ti­ge immu­no­lo­gi­sche Funk­ti­on. Die­se Metho­de eig­net sich haupt­säch­lich für Kin­der und Jugendliche.

Durch die scho­nen­de Ope­ra­ti­ons­me­tho­de ist die Gefahr einer Nach­blu­tung gering. Die­se Ope­ra­ti­on wird ambu­lant und in Voll­nar­ko­se durch­ge­führt. Es ist mit Schluck­be­schwer­den für ca. eine Woche zu rechnen.

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Rachenmandelentfernung (kindliche Polypenoperation)

Wenn Kin­der stark schnar­chen, oft durch den Mund atmen und unter häu­fi­gen Infek­ten der obe­ren Atem­we­ge und Ohren lei­den, sind sehr häu­fig ver­grö­ßer­te Nasen­ra­chen­man­deln Schuld. Die Ent­fer­nung der Nasen­ra­chen­man­deln behebt zuver­läs­sig die Nasen­at­mungs­be­hin­de­rung sowie das Schnar­chen und ver­rin­gert die Infekthäufigkeit.

Eine Rachen­man­del­ent­fer­nung (kind­li­che Poly­pen­ope­ra­ti­on) wird ambu­lant und in Voll­nar­ko­se durch­ge­führt. Durch den geöff­ne­ten Mund wer­den die Nasen­ra­chen­man­deln vor­sich­tig aus dem Nasen­ra­chen her­aus­ge­löst und ent­fernt. Es ist mit Schluck­be­schwer­den für ca. 1–2 Tagen zu rechnen.

Da häu­fig im Rah­men der ver­grö­ßer­ten Rachen­man­deln auch Hör­stö­run­gen auf­tre­ten (Pau­ken­er­güs­se und Mit­tel­ohr­ent­zün­dun­gen), wird bei die­ser OP eine Ohr­inspek­ti­on mit Trom­mel­fell­schlit­zung, oft mit einer Ein­la­ge eines Pau­ken­röhr­chens durch­ge­führt. Es kommt hier­durch meist zu einer deut­li­chen Ver­bes­se­rung des Hörens und der Sprach­ent­wick­lung. Mehr zu die­sem The­ma ent­neh­men Sie unse­rem Jame­da Experten-Ratgeber.

Hals- und Speicheldrüsenoperationen

Fol­gen­de Ope­ra­tio­nen kön­nen durch­ge­führt werden:

Mann mit Halsschmerzen hält seine Hände an den kratzenden Rachen

  • Hals­zys­ten­ent­fer­nung
  • Lymph­kno­ten­ent­fer­nung
  • Spei­chel­drü­sen­ent­fer­nung

Tre­ten Schwel­lun­gen im Bereich Hal­ses auf, kann es sich um ver­grö­ßer­te Lymph­kno­ten oder Zys­ten han­deln. Haben Ultraschall‑, Blut- oder Punk­ti­ons­un­ter­su­chun­gen kei­ne Ursa­che erge­ben, soll­te eine Ent­fer­nung des Lymph­kno­tens / der Zys­te mit anschlie­ßen­der fein­ge­web­li­cher Unter­su­chung erfolgen.

Hals- und Spei­chel­drü­sen­ope­ra­tio­nen wer­den in Voll­nar­ko­se sta­tio­när durch­ge­führt. Über einen klei­nen Schnitt wird der Lymph­kno­ten / die Zys­te ent­fernt. Am Ende der Ope­ra­ti­on wird oft eine klei­ne Drai­na­ge ein­ge­legt, die für ca. 2 Tagen belas­sen wird. Die Ent­fer­nung der Fäden folgt nach ca. 1 Woche.

Kehlkopfoperationen

Durch Ver­än­de­run­gen an den Stimm­bän­dern kann es zu einer Hei­ser­keit kom­men. Es kann sich um Schwel­lun­gen der Stimm­bän­der durch Was­ser­ein­la­ge­run­gen (Rein­ke­ödem), Stimm­band­po­ly­pen oder Zys­ten han­deln. In sehr sel­te­nen Fäl­len sind auch bös­ar­ti­ge Gewe­be­ver­än­de­run­gen eine mög­li­che Ursache.

Eine Kehl­kopf­ope­ra­ti­on wird in Voll­nar­ko­se durch­ge­führt. Unter mikro­sko­pi­scher Kon­trol­le wer­den die Ver­än­de­run­gen am Stimm­band scho­nend ent­fernt. In der Regel ist ein sta­tio­nä­rer Auf­ent­halt bis zum nächs­ten Tag not­wen­dig. Vor dem Ein­griff sind eine Endo­sko­pie der Stimm­bän­der und ggf. eine Ultra­schall­un­ter­su­chung des Hal­ses erforderlich.

Nach einer Kehl­kopf­ope­ra­ti­on wird Stimm­ru­he für 1–3 Tage sowie eine Stimm­scho­nung für eine wei­te­re Woche ver­ord­net. Zudem gilt ein Rauch­ver­bot für 2 bis 3 Tage.