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Bochum. Das herbst­li­che Hus­ten und Nie­sen geht wie­der los: Anfang Okto­ber hat die Grip­pe­sai­son in NRW begon­nen. Die Haus­ärz­te haben den Impf­stoff längst vor­rä­tig. Das NRW-Lan­des­zen­trum Gesund­heit in Bochum rät vor allem Schwan­ge­ren, Men­schen ab 60, Per­so­nen mit erhöh­ter gesund­heit­li­cher Gefähr­dung sowie Bewoh­nern von Alters- oder Pfle­ge­hei­men zur Impfung.Ein beson­ders sprung­haf­ter Anstieg bei Grip­pe-Erkran­kun­gen beginnt gewöhn­lich im Janu­ar und dau­ert dann drei bis vier Mona­te lang. Wie stark die Grip­pe in die­sem Win­ter zuschla­gen wird, ist für die Exper­ten nicht vorhersehbar.Die ver­gan­ge­nen drei Win­ter fie­len jedoch sehr hef­tig aus — das Land­zen­trum Gesund­heit zählt in solch star­ken Jah­ren 5000 bis 9500 Erkran­kun­gen in NRW, 30 bis 50 enden tödlich.Allerdings lässt sich die zahl der Pati­en­ten immer nur schätzen.Eine Grip­pe könn­te man häu­fig an einem plötz­li­chen Krank­heits­be­ginn mit Fie­ber, Mus­kel- und Kopf­schmer­zen erken­nen. Im schlimms­ten Fall kom­me es zu Kom­pli­ka­tio­nen wie einer Lun­gen­ent­zün­dung. Eine Imp­fung mit dem Influ­en­za­impf­stoff sei in der Regel gut ver­träg­lich, beton­te die Spre­che­rin des Zen­trums. Sie kön­ne aber vor­über­ge­hend leich­te Schmer­zen, Rötun­gen oder eine Schwel­lung an der Impf­stel­le auslösen.

WAZ / 09.10.2017 / Sei­te 3